An jedem Café eine Ladestation

Vorbild Amsterdam oder Kopenhagen – an jedem Café eine Ladestation, ein entspanntes Szenario, das in naher Zukunft sicher auch in deutschen Städten Realität wird. Oder anders gesagt: Die Smart City ermöglicht es, dass der öffentliche Raum wieder mehr den Menschen und ihren vielfältigen Bewegungsformen gehört.

Die Bundesländer weiten ihr Förderprogramm für die Elektromobilität in den Kommunen aus. So in NRW derzeit mit einer Fördersumme von insgesamt 20 Millionen Euro. Elektroautos im urbanen Raum sind in der Tat an Effektivität für die Umwelt nicht zu überbieten, ob Pkw, E-Bus oder E-Lieferwagen. Das Modell Carsharing befreit die Stadt, so oder so, von Luftverschmutzung, von verstopften Straßen und Parkplatznöten. Auf dem Land löst es Mobilitätsprobleme, z.B. mit intelligenten Sammeltaxen.

Nicht nur dreckige Luft und volle Straßen werden auf Dauer aus dem Stadtbild verschwinden, auch ein großer Teil der Aggression, die das Autofahren in unseren Alltag und die Öffentlichkeit gebracht hat. Man fährt sanfter, man geht freundlicher miteinander um; Elektroautos sind fußgängerfreundlicher. Auch lenkt und bremst man sie viel präziser. Sanft und leise schnurrt es durch die Stadt, wir gewinnen Zeit und Ruhe zurück, und wenn sich das autonome Fahren etabliert haben wird, verbringen wir sie zugleich unterwegs lesend, schlafend, entspannend. Die gewonnene Zeit können wir schon jetzt – sprichwörtlich in Ruhe – beim Aufladen an einem Café verbringen. Vielleicht wird diese – zu gestaltende – Lade-Lounge der Place to be der Zukunft? Das Ladesystem könnte in Zukunft ein Teil der urbanen Infrastruktur sein, betrieben von der Kommune selbst. Und die Fahrbahn wird künftig zur digital kommunizierenden High-Tech-Trasse. Sie versorgt die Fahrzeuge mit Energie, sie reinigt die Luft, sie repariert sich selbst.Das Projekt der digitalen 3D Zebrastreifen ist da nur ein erster realer Ausdruck der vielen Möglichkeiten.

Durch all diese neuen Schnittstellen zwischen Wohnen, Besuchen, Mobilität und Energieerzeugung ergeben sich neue Aufgaben, diese den Bürgern und Gästen vorzustellen und zu erklären. Neue Leitsysteme und Routen, neue Info-Points, Service-Spots, neue Verweilmöglichkeiten … all diese neuen Touchpoints der Reise durch die Stadt müssen kommuniziert werden. Möglichst vom Profi, möglichst von kplus konzept. Kontaktieren Sie uns, wenn es um zukunftsfähige Designs für Ihre Stadt geht! Tel. 0211 695018-50.